02 – 09.11.2022 – Saint-Ursanne – Soubey
Von Saint-Ursanne folgt der Trans Swiss Trail fast durchgehend dem Doubs. Bevor der Weg die mittelalterliche Stadt verlässt, überquert er die steinerne Brücke aus dem Jahr 1728. Danach wird es rasch stiller: Wald, steile Hänge und der blaugrün schimmernde Fluss bestimmen die Landschaft.
Der Doubs windet sich in grossen Schleifen durch den Jura. Sein Name wird häufig mit dem lateinischen dubitus – „der Zögernde“ oder „Zweifelnde“ – in Verbindung gebracht, was gut zu seinem kurvenreichen Verlauf passt.
Unterwegs fällt auch der mächtige Eisenbahnviadukt mit seinen zwölf Bögen auf. Bei Tariche befindet sich eine ungewöhnliche kleine Fähre, mit der sich Wanderer selbst per Seil über den Fluss ziehen können. Weiter flussaufwärts werden die Wege immer naturbelassener.
Der Schweizer Doubs ist zudem Lebensraum des extrem seltenen Roi du Doubs, einer vom Aussterben bedrohten Fischart, die weltweit nur im Einzugsgebiet der Rhône vorkommt.
Nach rund 17 Kilometern erreicht der Weg Soubey. Die Pfarrkirche Saint-Valbert besitzt als Besonderheit ein traditionelles Dach aus Kalksteinplatten.







































