26.05.2021 – Emmenmatt – Napf
Von Emmenmatt führt die nächste Etappe in die typische Hügellandschaft des Emmentals. Der Alpenpanorama-Weg verlässt das Tal der Grossen Emme und gewinnt über lange Bergrücken kontinuierlich an Höhe.
Die Landschaft ist geprägt von weit verstreuten Bauernhöfen, grossen Emmentaler Häusern, Weiden und bewaldeten Gräben. Anders als in den Kalkalpen entstanden die tief eingeschnittenen Täler des Napfberglands vor allem durch die Erosionskraft des Wassers. Während der letzten Eiszeit blieb das zentrale Napfgebiet weitgehend unvergletschert; Bäche konnten deshalb ein dichtes Netz steiler Gräben in das weiche Nagelfluhgestein schneiden.
Über die Moosegg und die Lüderenalp führt der Weg immer weiter in das Napfgebiet hinein. Von der Lüderenalp bietet sich eine weite Aussicht über das Emmental bis zu den Berner Alpen und in die Gegenrichtung zum Jura. Das dortige Kurhaus entstand bereits 1890 und war ursprünglich unter anderem auf Molkekuren ausgerichtet.
Das Finale verläuft über einen langen Höhenrücken zum Napf. Auf seinen 1’406 Meter hohen Gipfel führt bis heute keine öffentliche Strasse. Dafür bietet sich von oben ein aussergewöhnliches Panorama über die zerfurchten Hügel, das Mittelland, den Jura und die Alpen.
Die Etappe misst rund 21 Kilometer und umfasst mehr als 1’100 Höhenmeter Aufstieg.



































