14.07.2020 – Forbach – Mummelsee
Von Forbach steigt der Westweg aus dem tief eingeschnittenen Murgtal wieder kräftig in die Höhe. Zu Beginn führt die Route durch eines der typischen Heuhüttentäler. Die kleinen Holzhütten erinnern an eine traditionelle Form der Landwirtschaft, bei der das Heu direkt auf den abgelegenen Bergwiesen gelagert wurde.
Nach dem ersten grossen Anstieg erreicht die Strecke die Schwarzenbachtalsperre. Ihr Stausee ist der grösste im Nordschwarzwald und dient als Speicher für das Pumpspeicherkraftwerk Forbach.
Danach geht es weiter auf die ersten Tausender des Westwegs. Die Badener Höhe erreicht 1.002 Meter; auf ihrem Gipfel steht der weithin sichtbare Friedrichsturm. Über Hochkopf und die Höhen entlang der Schwarzwaldhochstrasse führt der Weg schliesslich zur Hornisgrinde. Mit 1.164 Metern ist sie der höchste Berg des Nordschwarzwalds. Die baumarme, teilweise moorige Hochfläche der Hornisgrinde bildet einen starken Kontrast zu den dichten Wäldern der vorangegangenen Kilometer. Zum Abschluss steigt die Strecke zum Mummelsee hinab, einem eiszeitlich entstandenen Karsee unmittelbar unterhalb des Bergkamms.





























