28.09.2021 – Freudenstadt – Schiltach
Von Freudenstadt führt die Route zunächst wieder hinaus in den Wald. Über die Höhen südlich der Stadt wird Zwieselberg erreicht, eine ehemalige Holzhauersiedlung, die einst im Dienst des Klosters Rippoldsau stand.
Danach folgt einer der waldreichsten Abschnitte des Mittelwegs. Historische Grenzsteine erinnern daran, dass hier früher die Grenze zwischen Baden und Württemberg verlief. An mehreren Wegkreuzungen wurden früher Holzstämme gesammelt und über sogenannte Riesen – hölzerne oder in den Hang gebaute Rutschen – hinunter in die Täler transportiert.
Ein auffälliges Motiv entlang der Strecke sind die kleinen Waldhütten und liebevoll gestalteten Rastplätze, die sich immer wieder zwischen den dichten Nadelwäldern finden.
Kurz vor dem Abstieg ins Kinzigtal liegt der Teisenkopfturm. Von seiner Plattform reicht der Blick über das Kinzigtal und bei guter Fernsicht bis zur Schwäbischen Alb.
Danach fällt der Weg deutlich ab und erreicht Schiltach. Das historische Flösserstädtchen ist für seinen geschlossenen Fachwerkkern bekannt. Flösserei und Gerberei prägten über Jahrhunderte den Wohlstand der Stadt.
Die Etappe umfasst rund 31 Kilometer und fast 1’000 Höhenmeter Abstieg.


























