11.11.2022 – Saignelégier – Saint-Imier

Von Saignelégier führt die Route über die typische Hochfläche der Freiberge. Weiden wechseln sich mit lockeren Fichtenwäldern und kleinen Ortschaften wie Les Emibois und Les Breuleux ab.

Danach beginnt der Aufstieg zum Mont Soleil. Der Name passt zu seiner heutigen Nutzung: Der Höhenzug gilt als ein wichtiger Schweizer Standort für erneuerbare Energien. Hier wurde Anfang der 1990er-Jahre eines der damals grössten Solarkraftwerke Europas gebaut. Zusammen mit dem benachbarten Mont Crosin prägen heute auch zahlreiche Windenergieanlagen die Landschaft.

Auf deiner Etappe wird mit rund 1.292 Metern der höchste Punkt erreicht. Bei klarer Sicht bietet sich ein weiter Blick über den Berner Jura und hinüber zum Chasseral.

Anschliessend fällt der Weg steil in das Vallon de Saint-Imier ab. Saint-Imier entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Schweizer Uhrenindustrie. Die regelmässige, fast schachbrettartige Anlage des Ortes ist eng mit dieser industriellen Entwicklung verbunden. Noch heute befindet sich hier unter anderem der traditionsreiche Uhrenhersteller Longines.